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Erasmus+

Fünf Schulen in Europa rechnen für eine gemeinsame Sache

Wie kann mathematisches und naturwissenschaftliches Interesse bei Kindern geweckt und aufrechterhalten werden? An dieser Frage arbeitet die Fachschule Schwäbisch Hall gemeinsam mit Schulen in

  • Polen
  • Spanien
  • Italien
  • Griechenland

Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das von der Europäischen Union über ERASMUS+ gefördert wird und bis September 2018 läuft. Der Projektname lautet „mission maths“. Die Pressemitteilung zum Projekt kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Projektstart war im September 2015. Das erste Koordinierungstreffen fand im Oktober in Zamosc/Polen statt.

Worum geht es bei mission maths?

Das gemeinsame Ziel aller Schulen ist es, die praktische Anwendung mathematischer Fähigkeiten im Alltag der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, sich über innovative Unterrichtsmethoden auszutauschen sowie durch den kulturellen Austausch Vorurteile abzubauen und sprachliche Fähigkeiten zu verbessern.

Die Haller Fachschule bringt unter anderem ihr methodisch-didaktisches Know-how im sozialpädagogischen Bereich sowie ihre langjährige Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit dem Haus der kleinen Forscher ein.

„Wir können das Augenmerk auf Situationen lenken, in denen mathematische Fähigkeiten unseren Alltag erleichtern, können kreative Problemlösestrategien weiter geben und zum Einsatz innovativer Methoden motivieren, die den Forscherdrang der Kinder und Jugendlichen unterstützen“, sagt Brigitte Able, stellvertretende Schulleiterin und Projektverantwortliche.

Angehende Erzieher/innen profitieren von Erasmus

Die Studierenden der Haller Fachschule profitieren sehr von dem Blick über den Tellerrand. Sie können bei Hospitationen vor Ort erfahren und erleben, wie in anderen Ländern pädagogisch gearbeitet wird und teilen diese Eindrücke dann in der Schulgemeinschaft mit dem ganzen Haus. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher bereiten kleine Mathe-Spiele vor und leiten sie in der Gruppe an - in Englisch. Alle sind so begeistert dabei, dass wir für die nächste Studienfahrt die Plätze auslosen mussten.

Begegnungen mit lebhaftem Austausch

Bei der Workshop-Woche in Schwäbisch Hall tauschten wir uns mit 20 Lehrkräften aus den Partnerländern über innovative Unterrichtsmethoden aus und genossen die kulturübergreifende Begegnung. Wir bekamen viele positive Rückmeldungen für die gute Organisation und die herzliche Gastfreundschaft. Auch bleibt das gemeinsame Fußballschauen dem Lehrerteam aus Griechenland in lebhafter Erinnerung, wie eine Rückmeldung per E-Mail zeigt: „Thank you once more for the wonderful moments we shared! So sad that your team didn't make it to the finals.”

Interesse an Mathematik wird geweckt

Die Ziele des Projektes „Mission Maths“, das praktische Wissen über Mathematik auszubauen und auf andere Naturwissenschaften zu übertragen sowie das methodische Know-how der Lehrerinnen und Lehrer auszubauen und durch kreative und innovative Problemlösestrategien zu erweitern, scheinen gut zu gelingen.

Durch den gegenseitigen Austausch und den Einblick in die Vorgehensweisen der Partnerschulen, konnte das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Mathematik geweckt und ausgebaut werden.