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Unser Profil

Historischer Rückblick zur Haller Fachschule

1968: Der OB hat einen Wunsch
Oberbürgermeister Hartmann kommt 1968 auf den Verein Evang. Ausbildungsstätten zu: Wegen Mangel an ausgebildeten Erzieherinnen hat die Stadt Schwäbisch Hall großes Interesse an einem Kindergärtnerinnenseminar im Hohenloher Raum.

1971: Bau-Antrag bei der Evangelischen Landeskirche
Der Verein stellt im März 1971 beim Oberkirchenrat einen Antrag auf Errichtung einer sechsklassigen Evangelischen Fachschule mit Kindergarten und Hort in Schwäbisch Hall. Die Landessynode stimmt 1972 zu.

1973: Baugenehmigung und Beginn der Rohbauarbeiten
Die Stadt bietet gute Konditionen für den Kauf eines Grundstücks in der Kreuzäckersiedlung. Architekt Marohn plant den Neubau für sechs Klassen.

1973: Kursbeginn im Brenzhaus
39 Bewerberinnen machen die Aufnahmeprüfung. 25 junge Frauen erhalten eine Zusage, 10 Personen werden aufs nächste Jahr vertröstet, 4 Bewerberinnen springen ab. Am 1. September 1972 startet der erste Kurs im Brenzhaus, unterrichtet von den Dozentinnen Frau Ingrid Klose und Frau Erika Genser.

1974: Einweihung der Fachschule
Das moderne Gebäude im Komberger Weg 53 wird termingerecht fertiggestellt - "eine Meisterleistung", sagt der Vertreter der Landeskirche. Der zweite Kurs startet zum neuen Schuljahr am 9. September 1974 im neuen Gebäude.

Die festliche Einweihung mit vielen Gästen und musikalischen Beiträgen der Schülerinnen wird am 14. November 1974 gefeiert.

Das Haller Tagblatt informiert über den Festakt mit einer Sonderbeilage. Besonders gewürdigt wird der angeschlossene Lehrkindergarten mit Hort und das moderne Fernsehstudio als außergewöhnlicher Unterrichtsraum.