Fachschule Schwäbisch Hall  ›  Unser Profil  ›  Highlights

Unser Profil

Highlights an der Haller Fachschule

Bei uns gibt es immer wieder besondere Aktionen, Exkursionen oder Kursangebote. Anbei einige aktuelle Einblicke:

Schmink-Aktion beim Weltkindertag

Seit drei Jahren kooperiert die Haller Fachschule mit dem Ortsverband Schwäbisch Hall des Deutschen Kinderschutzbundes. Eine Studiengruppe aus dem Unterkurs beschäftigte sich mit dem Thema Kinderrechte und entwickelte kreative Aktionen zum Weltkindertag am Milchmarkt in Schwäbisch Hall.

Studienfahrt nach Moskau: interkulturelle und interkonfessionelle Bildung

„Das Wesentliche sind die Begegnungen“

Anfang Januar 2019 erlebte eine Gruppe von zwölf Studierenden und zwei Dozentinnen der Haller Fachschule für Sozialpädagogik eine Bildungsreise nach Moskau. Zum Programm gehörten Hospitationen in verschiedenen Bildungseinrichtungen sowie der Besuch des orthodoxen Weihnachtsgottesdienstes in der Erlöserkathedrale als Höhepunkt.

Während der einwöchigen Studienfahrt standen Ausflüge zum Kreml und rund um den Roten Platz auf dem Plan sowie Besichtigungen, Gespräche und Hospitationen in unterschiedlichen pädagogischen Einrichtungen. Im Kulturzentrum in Podolsk besuchte die Gruppe den Sing- und Tanzunterricht für Kinder und wurde gleich zum Mitmachen eingeladen. Eine Einrichtung der Malteser zur Unterstützung bedürftiger Menschen empfing die Haller Delegation mit einem Lied auf Deutsch. „Wir haben gerne mitgesungen, sogar Väterchen Frost – ein Mitarbeiter in Kostümierung – ist aufgetreten und hat uns alle zum Tanzen motiviert“, erzählt Jasmin Laritz, stellvertretende Schulleiterin. „Auch waren wir einen Tag lang an der deutschen Schule in Moskau. Dort bekamen wir Informationen über die Schulsozialarbeit, den Kindergarten, den Hort und den Jugendclub. Wir haben einen realen Einblick in die russische pädagogische Arbeit bekommen und waren von der Vielfalt des Angebots beeindruckt.“

Das Highlight der Reise war der Besuch des orthodoxen Weihnachtsgottesdienstes in der Erlöserkathedrale Moskau. „Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis“, erzählt Laritz, „wir feierten am 6. Januar den orthodoxen Heiligen Abend zusammen mit dem Patriarchen Kirill und mit Ministerpräsident Medwedew. Der Gottesdienst wurde live im russischen Fernsehen übertragen.“

Die Erfahrungen in Russland werden nun in der Schulgemeinschaft weitergegeben, im Unterricht reflektiert und für künftige Studienfahrten ausgewertet. „Das Wesentliche bei einer Reise sind doch immer die Begegnungen mit anderen Menschen“, fasst Laritz das Ergebnis der Moskaureise zusammen, „die Gespräche und gemeinsamen Aktionen werden noch lange in uns nachklingen. Eine Schülerin sagte, sie fand es sehr interessant, die russische Kultur so intensiv kennenzulernen, am liebsten wäre sie noch länger dortgeblieben. So ging es uns allen. Wir sind der Theophil-Wurm- Stiftung sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung dieser interkulturellen Begegnung.“

Die Pressemitteilung zur Studienfahrt kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Brandschutzübung

Einen großen Rauswurf erlebten wir Anfang Oktober: Brandschutzübung! Alle mussten die Fachschule verlassen und sich am vereinbarten Ort versammeln. Es hat geklappt, wir sind nun für den Ernstfall vorbereitet - der hoffentlich nie eintritt ...

"miteinander mittendrin" - inklusive Kunstausstellung

Das Haller Tagblatt berichtet am 12. Oktober 2017:

Im Öhringer Rathaus ist jüngst die inklusive Kunstausstellung „miteinander mittendrin“ eröffnet worden. Bis November werden dort Kunstobjekte gezeigt, die im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg geförderten Modellprojekts in gemeinsamer Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung entstanden sind. Projektleiterin ist Kathrin Eckert von den Offenen Hilfen Öhringen, die zur Evangelischen Stiftung Lichten­stern gehören. Der Eintritt ist frei, die Räume sind barrierefrei.

Schüler der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Schwäbisch Hall haben gemeinsam mit der zwölfköpfigen Künstlergruppe Objekte aus Ton angefertigt. „Unsere angehenden Erzieherinnen und Erzieher arbeiten später auch in der Behindertenhilfe. Das Projekt hat unseren Schülern einen wertvollen Einblick gegeben und außerdem viel Spaß gemacht“, so Martin Berger, Direktor der Haller Fachschule.

http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/_wertvoller-einblick_-fuer-haller-15872137.html

Spielstraße zum Weltkindertag

Pedalo-Parcours, Wackelbrücke, Becher-Stelzen: Bei der Spielstraße zum Weltkindertag konnten sich die Kinder am vergangen Samstag am Froschgraben austoben, unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“. Am Ende des Tages hieß es: „So viele Namen!“ Ein Plakat war mit bunten Fingerabdrücken und den Namen der Kinder gefüllt, die begeistert die Mitmachaktionen ausprobiert haben – unter Anleitung von angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik. In einer Studiengruppe hatten sie sich in den letzten Monaten ausführlich mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt und führten nun die Aktion in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Schwäbisch Hall des Deutschen Kinderschutzbundes durch. „Das war eine sehr interessante, praktische Lernsituation. Wir konnten unsere eigenen Ideen einbringen, um die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder zu fördern“, berichteten die künftigen Erzieherinnen und Erzieher erschöpft, aber glücklich vom erfolgreichen Aktionstag.

Schweißkurs für angehende Erzieherinnen und Erzieher

Die sozialpädagogischen Unterrichtsinhalte in der Erzieherausbildung werden immer wieder durch besondere Projekte ergänzt. „Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher erarbeiten sich bei uns nicht nur ein breites theoretisches Hintergrundwissen, sondern erleben auch praktische Herausforderungen und erweitern ihr kreatives Potential“, sagt Martin Berger, Direktor der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Schwäbisch Hall, „im Handlungsfeld „Bildung und Entwicklung fördern“ bieten wir zusätzliche Wahlangebote an, die Mut und Einsatz verlangen, wie zum Beispiel ein Schweißkurs.“

Eine Gruppe aus dem Oberkurs war im Stahlatelier Binder und bekam eine fachkundige Einführung ins Schweißen und Plasmaschneiden. „Material aus Eisen und Schrott ist genügend vorhanden“, sagt Künstlerin Beate Binder, „man kann seiner Fantasie also freien Lauf lassen und kreativ gestalten, was man möchte.“ Alles ist möglich, verspricht die Expertin: Skulpturen, Feuerschalen, lustige Tiere, Lampen, Rank-Gitter, Kerzenleuchter – rostig oder glänzend geschliffen. Allerdings muss auch bei warmem Wetter die Arbeitskleidung stimmen. „Eine feste lange Hose, ein langärmeliges Shirt, Schuhe mit Gummisohlen und Arbeitshandschuhe müssen mitgebracht werden“, so Beate Binder. Sie macht den angehenden Erzieherinnen und Erzieher Mut, sich auf das Experiment einzulassen: „Im Atelier kann man sich gestalterisch austoben, originelle Schrottteile und Eisen werden stylish bearbeitet– das macht Spaß und bringt tolle Ergebnisse hervor!“

Gruppenbild:
vor dem Schweißkurs ... und mit den phantastischen Kunstwerken nachher ...